Die schnelle Sachs RS50 von Franz Dreisiebner

Von Franz Dreisiebner aus der Südsteiermark habe ich folgenden Text und Bilder bekommen:

Franz: “Diese SACHS ULTRA RS 50 Cup-Replica hat eine sehr wechselhafte Geschichte:
"Sie wurde neu gekauft für meinen Cousin 1988 als er 16 war. Er fuhr sie dann bis 1990, dann gehörte sie meinem damals 16-jährigen Bruder und von 1992 an fuhr sie mein anderer Cousin bis dieser dann 1994 18 wurde und den Autoführerschein machte.
 

Wie damals üblich wurde nicht sehr motorschonend gefahren, d.h. auch mal in die 5stelligen Drehzahlbereiche. Große Unfälle hat es nicht gegeben, aber die Blinker haben schon mal ersetzt werden müssen..."

Als ich im Sommer 2003 erfuhr, dass es dieses Moped noch gibt, hab ich sie sofort aus dem 9 Jahre dauernden Aufenthalt im Keller geholt, auf dem rechten Bild sieht man, wie sie da aussah. Ich hab also geputzt und geschraubt und im Dezember ist sie dann "schon"
gefahren!

"Ein paar Kontakte fest reingesteckt, und schon hat sie wieder funktioniert, die Elektrik: Blinker, Licht, Hupe etc. laufen einwandfrei. Ebenso wie der Motor, ist bislang noch (fast) jedesmal angesprungen und bringt seine Leistung (ab 8000 Touren -g-)..."

"Der Tacho ist zwar etwas optimistisch bis 140 km/h angeschrieben, aber hat doch schon des öfteren die 100 km/h-Marke überschritten, Höchstgeschwindigkeit lt. Tacho (nach meinem Bruder): ca. 115 Kilometer in der Stunde, kein Wunder, der SACHS 50/6 SWD Motor produziert ja über 8,3 PS bei 9100 Touren?.

Der 50ccm Sachsmotor der letzten Generation (50SW 6SWD) hatte wohl weit mehr als die angegebenen 8 PS. Somit ist sie heute noch ein scharfes Schwert gegen die Mopeds aus Fernost oder Italien. Leider ist das Triebwerk heute fast nicht mehr zu bekommen und unbezahlbar. Da hatte Franz wirklich Glück, dass sein Onkel an ihn dachte.

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