Endlich hatte ich das Baby mit dem Schweineanhänger vom fernen Bodensee abgeholt und auf den heimischen Hof gebrach, gings auch bald nach der ersten Dusche für die alte Dame zum §21. Fast wäre alles gut gegangen, da legte der Aufsichtsbeamte noch mal Hand an meiner Gabel an. Dann die schreckliche Diagnose: Lenkkopflager hat Löcher. Löcher? Der Prüfer erklärte, daß das Teil segmentmäßig ausgeschlagen sei und man damit nur eckig um die Kurven kommt. Na ja, ohne eigenes Testgelände oder roter Nummer ist mir das natürlich nicht aufgefallen. Jedenfalls hab ich die kleine wieder auf den Schweineanhänger geladen und bin ab zum Händler. Der hatte dann noch zum Glück so ein Teil auf Lager, war wohl mal vor 15 Jahren zuviel bestellt worden. Das Teil hab ich natürlich am selben Abend noch eingebaut.  

Das neue Lager mit den Kugeln, blitzblank

Nach dem ich den Träger geleert hatte, konnte ich die Maschine aufbocken

Ausklopfen der Tauchrohre mit einem Holz nach dem Önnen aller Imbusschrauben

Öffnen der Lenkkopf - mutter

mit der kleinsten Zange im Haus schraube ich das Lager auf.

Ausschlagen des oberen Lagerteiles mit Gefühl (kein 5kg - Fäustling)

Das geht beim unteren Teil leichter, da der Ansatz besser ist.

Dafür wehrt sich die untere Lagerschale auf der Gabelbrücke heftigst.

Hier auf dem Bild nicht ganz zu erkennen, die Einlaufspuren waren doch erheblich

Damit die Kugeln auch im Sturz beim Draufschrauben halten, werden diese mit einer Menge Fett in die Schale geklebt und dann montiert.

Das ganze dann alles wieder in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen und keine Schrauben vergessen.

Beim zweiten TÜV - Versuch ging dann alles gut und ich konnte die Maschine dann endlich zulassen.