Der Ritt auf´s Timmelsjoch (2500 Meter)

Unbedingt wollte ich den Sommer noch hoch in die Berge fahren. Endlich hatte ich die technischen Probleme bei meiner RX9 abstellen können. Der Wetterbericht sagte für Oberbayern einen herrlichen Spät – Sommertag voraus. Im Internet bin ich auf die Seite “ http://www.tourenland.de/” gestoßen. Dort war auch das Timmelsjoch mit einer Beschreibung erwähnt. Schon immer hatte ich mir diesen höchsten befahrbaren Pass der Ostalpen eingebildet. Am 27.08.03 um 8 Uhr in der Früh startete ich aus dem Münchner Norden.

Die Fahrt durch München auf die Garmischer Autobahn verlief reibungslos. Bis zur Ausfahrt Wolfratshausen stotterte ich mit genau 100 km/h die Kilometer ab. Von da ab beginnt das schöne Voralpenland. In Geretsried hab ich den Tank noch schnell voll gemacht. Auf der B11 ging es durch Grünland mit Kuhweiden in Richtung Mittenwald. Bald erreichte ich das schöne Kochel am Kochelsee. Dort ein kleiner Abstecher nach Schlehdorf zum Grab eines Jugendfreundes.

Kloster Schlehdorf a. Kochelsee

Von da war es nicht mehr weit bis zum Kesselberg. Die bekannte Motorrad – Raserstrecke ist bergauf am Wochenende und Feiertag für Motorräder gesperrt. Ein Schild mit einen Mofa mit Durchstieg mit der Aufschrift “Kleinkrafträder frei” öffnet den Weg für die alten 50er. Mit meinen 92 ccm wäre ich dran gewesen.

Immer schön im Schwung bleiben wie beim Skifahren. Wenn der erst mal weg ist, dann beschleunigt es sich schwer bergauf mit dem Mopedl. Als ich auf einen Auswärtigen auf NRW mit AHK und Hut auflaufe, nütze ich die Gelegenheit für ein Panorama auf den Kochelsee. Wunderschön glänzt der in der morgendlichen Sonne.

Der Kochelsee vom Kesselberg aus

Leider ist die Strecke mit 10 km nicht gerade lang. Ehe man sich an die Kurven gewöhnen will, ist man schon oben am Walchensee.

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